Am 26.05.2016 fand auf Einladung des Vereins zur Förderung gemeinnütziger Zwecke in der Stadt Sehnde e.V. eine Veranstaltung zum gemeinsamen Dialog zwischen Vereinen und Ortsbürgermeistern in der Stadt Sehnde statt. Teilgenommen haben die Ortsbürgermeister/in Almut Gellermann, Konrad Haarstrich, Heinrich Heinecke, Matthias Jäntsch und Bernd Ostermeyer, die Vereinsvorsitzenden Uwe Eichelkraut (DLRG Sehnde), Christoph Schemschat und Daniela Tolsdorf (Schützen der Stadt Sehnde) sowie Ralf Marotzke (Sportring). Der Verein zur Förderung gemeinnütziger Zwecke in der Stadt Sehnde e.V. war vertreten durch die Vereinsmitglieder Jörn Fritsche und Hartmut Völksen sowie die Vereinsvorstände Volker Böckmann (Schatzmeister) und Gerd H. Schnupp (1. Vorsitzender).

 

Ziel des Treffens war unter anderem zu evaluieren, inwiefern seitens der im Stadtgebiet Sehnde ansässigen (Förder-)Vereine Interesse hinsichtlich einer Zusammenarbeit unter Leitung des einladenden Vereins besteht, welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit der (Förder-)Vereine bereits existieren und ob gemeinsame Projekte erarbeitet und durchgeführt werden sollen.

Entsprechend wurde u.a. die Möglichkeit diskutiert, eine gemeinsame Dialogveranstaltungsreihe ins Leben zu rufen, die den Austausch und die Vernetzung unter den Sehnder Vereinen zum Ziel hat und ein bis zwei Mal pro Jahr stattfinden soll.

Ein weiterer Besprechungspunkt der Dialogveranstaltung war das Thema „Gründung einer Bürgerstiftung“ insbesondere im Hinblick auf die Auswirkungen auf Fördervereine, die für ihr Fördern auf Spenden angewiesen sind, um ihren Vereinszweck erfüllen zu können.

In diesem Zusammenhang wies der Verein zur Förderung gemeinnütziger Zwecke in der Stadt Sehnde e.V. darauf hin, dass er einer potentiellen Stiftung unvoreingenommen gegenüber steht. So sind Vereinigungen mit der Zielsetzung der Förderung von gemeinnützigen Aufgaben in der Stadt Sehnde positiv zu bewerten, da sie der Allgemeinheit dienen - so der 1. Vorsitzende Gerd H. Schnupp.

Seitens der Sportvereine  wurde allgemein die Befürchtung ausgesprochen, dass diese benachteiligt werden könnten hinsichtlich des zu verteilenden Spendenaufkommens, sofern die Spenden nur bei einer Organisation eingehen oder von dieser gesammelt werden. Zur Vermeidung dieser potentiellen Benachteiligung sollten daher Kriterien aufgestellt werden, wie zentral erhaltene Spendengelder auf und zwischen den einzelnen Vereinen aufzuteilen sind.

Das zentrale Ergebnis der ersten Dialogveranstaltung ist, dass ein Netzwerk der in den Ortsteilen und der Ortsmitte in Sehnde ansässigen Vereine für reiz- und sinnvoll befunden wird. So haben sich durch den persönlichen Austausch der Teilnehmer bereits erste Synergieeffekte ergeben. Die Mehrheit der Dialogteilnehmer sieht es als wichtig an, die Interessen der Vereine grundsätzlich in lockerer Form zu bündeln. Die Frage, ob und in welcher Form dies realisiert werden kann, ist bei einem der nächsten Treffen weiter  zu diskutieren. Grundsätzlich wünschen die bestehenden Vereine aber keine sich über ihnen befindliche „Oberorganisation“. Eine engere Zusammenarbeit der Vereine mit dem Verein zur Förderung gemeinnütziger Zwecke in der Stadt Sehnde e.V. wurde jedoch begrüßt.

Als Termin zur Fortsetzung der Dialogveranstaltung wurde Do., 06. April 2017, vereinbart.

Hier gilt es weiter auszuloten, inwiefern die Interessen der (Förder-) Vereine - soweit es möglich ist - gebündelt werden können, damit die bestehenden Netzwerke optimal und gemeinsam für die Allgemeinheit, die Bürger, handeln können.

Vereinsvertreter, Bürgermeister und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für die zweite Dialogveranstaltung anzumelden.

 

Der Verein vermittelte eine Spende der Volksbank Stiftung in Höhe von 600 Euro an die Fahrradwerkstatt der ehrenamtlichen Netzwerkes für Asylsuchende in der Stadt Sehne (ENAS).

Der Verein vermittelte eine Spende von 450 Euro für die Aufführung der szenischen Lesung "'Ein Morgen in Lampedusa".